Smart Home: Die Zukunft des Wohnens

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Ein Bett, das den Schlaf analysiert, ein Kühlschrank mit Internetzugang oder ferngesteuertes Kochen per App – was früher nach Science-Fiction klang, ist heute zur Realität geworden. Der technologische Fortschritt macht das Zuhause zu einem Smart Home.

Als Experte für Digitalisierung der Haus- und Gebäudetechnik gebe ich Ihnen auf dieser Seite einen Überblick über die neuen Möglichkeiten, über Smart Home Geräte sowie über Vorteile des intelligenten Wohnens.

Was heißt eigentlich Smart Home?

Smart Home dient als Oberbegriff für technische Verfahren und Systeme in Wohnräumen und -häusern, in deren Mittelpunkt eine Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe steht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Smart_Home

Mit anderen Worten: Smart Home ist der geläufige Begriff für die Vernetzung von Wohnräumen. Aber auch „Smart Living“, „intelligentes Wohnen“, „vernetztes Wohnen“, „Heimautomation“ oder „intelligente Haustechnik“ sind Bezeichnungen für das, was Smart Home meint.

Smart Home Device - Home Control

Diese Vorteile bietet Ihnen das Smart Home

Die Digitalisierung ist bis in die eigenen vier Wände durchgedrungen und sorgt dort mit der entsprechenden technischen Ausstattung – durch das sogenannte Internet of Things (IoT) – für mehr Wohnkomfort, weniger Energieverbrauch und mehr Sicherheit – die drei größten Vorteile von Smart Home:

1. Mehr Wohnkomfort

Es sind viele Kleinigkeiten, die ein Smart Home zum praktischen Helfer im Alltag machen. Egal, ob die Kaffeemaschine nach dem Aufstehen automatisch für frischen Kaffee sorgt oder der Rolladen zum Sonnenuntergang runterfährt. Wer es etwas luxuriös mag, kann Smart Home im Bad bis ins letzte Detail ausleben, sodass das Duschwasser die perfekte Temperatur hat, den idealen Druck und je nach Stimmung die passende Licht-Atmosphäre.

2. Weniger Energieverbrauch

Intelligente Haustechnik: Die Vorteile des Smart Homes

Das Smart Home verwandelt das Zuhause in ein intelligentes Netzwerk. Wie die neue Haustechnik beim Sparen hilft und das eigene Heim bequemer macht.

christopherstrobel.de

Mehr Technik bedeutet nicht gleichzeitig auch mehr Energieverbrauch. Im Gegenteil: Zahlreiche Geräte sind genau darauf ausgelegt, dem Nutzer beim Sparen zu helfen. Das passiert beispielsweise dadurch, dass alle Lichter beim Schließen der Haustür automatisch ausgehen. Wärme und Strom bieten genügend Sparpotential, das durch ein smartes Zuhause genutzt werden kann. Aber auch öffentliche oder soziale Einrichtungen sowie Unternehmen können sich smart einrichten – und das mithilfe vieler Menschen. Einige Crowdfunding-Plattformen bieten inzwischen die Möglichkeit, Projekte zu unterstützen, von denen alle profitieren: sowohl Investoren durch eine Verzinsung als auch die Projektmacher durch die künftig gesparte Energie dank neuer, smarter Technik.

3. Mehr Sicherheit

Smart-Home-Alarmanlagen, Überwachungskameras oder Rauchmelder – wenn es um die Sicherheit der eigenen vier Wände geht, dann trägt man gerne etwas dicker auf. Mit den Möglichkeiten der Digitalisierung lassen sich solche Geräte beispielsweise so verknüpfen, dass sie bei einem Alarm ein Signal aufs Smartphone senden. Eine weitere sinnvolle Einsatzmöglichkeit für mehr Sicherheit durch Smart Home: Steht das Haus leer, weil die Familie zum Beispiel im Urlaub ist, dann lässt sich mit entsprechender Einrichtung sogar ein Bewohnen simulieren, indem Licht, Rollläden, Musik, Fernseher etc. regelmäßig, aber a-zyklisch an- und ausgeschaltet werden.

Denken wir Sicherheit etwas anders, könnte Smart Home für Senioren jede Menge Vorteile bieten. Möglich wäre zum Beispiel, dass ein Signal ertönt, wenn die Herdplatte nicht ausgeschaltet wurde. Oder das Bild der Gegensprechanlage erscheint auf dem großen TV-Bildschirm statt nur auf einem kleinen Bildschirm in schwarz-weiß.

“Die Vorteile von #SmartHome: Mehr Sicherheit, weniger Energieverbrauch und größerer Komfort.“

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Smart Home Systeme: Herzstück intelligenten Wohnens

Herzstück aller intelligenten Wohnungen ist ein Smart Home System. Es ist sozusagen die Zentrale, die dem Smart Home erst zur Intelligenz verhilft. Smart Home Systeme sorgen nämlich für die Vernetzung zahlreicher Geräte. Wichtig ist: Nicht jedes Gerät passt zu jedem System. Deshalb sollte man vor dem Kauf eines Systems genau hinschauen und überlegen.

Es gibt einige Smart Home Systeme, die sich am Markt schon gut platziert haben. Die meisten von ihnen bieten ein Starterpaket an, in dem sowohl die Zentrale als auch das erste Geräte enthalten sind. Ab rund 200 Euro kann man schon ins Smart Home einsteigen.

Bekannte Smart Home Anbieter sind unter anderem:

Anders als die meisten Anbieter setzt digitalSTROM nicht auf eine Funkverbindung – die übrigens nicht überall identisch ist -, sondern auf die Vernetzung über das vorhandene Stromnetz.

Smart Home Geräte und Anwendungsbeispiele

Während das Smart Home System Grundvoraussetzung ist, wird es bei den Smart Home Geräten erst richtig interessant. Sie sind dafür da, konkrete Maßnahmen in den Bereichen Wohnkomfort, Energiesparen und Sicherheit umzusetzen.

Neben den oben genannten Beispielen sind dank dieser Smart Home Geräte unter anderem folgende Anwendungsszenarien denkbar:

  • Heizkörperthermostat: Ein digitales Heizkörperthermostat reguliert die Temperatur der Heizung nach den Wünschen des Nutzers. So ist es beispielsweise möglich, dass die Wohnung maximal 23 Grad warm sein soll. Eine sinnvolle Option ist zudem, dass die Heizung automatisch ausgeschaltet wird, wenn Sie das Haus verlassen bzw. erst dann angeschaltet wird, wenn Sie sich vom Büro auf den Heimweg begeben.
  • Glühbirne: Mit einer speziellen Glühbirne – zu den bekanntesten gehört die Philips Hue Serie – können Sie das Licht vom Smartphone aus steuern. Per Wisch wird das Licht heller oder dunkler oder leuchtet sogar farbig.
  • Überwachungskamera: Auch eine Überwachungskamera kann mehr leisten als still und heimlich Bilder aufzuzeichnen. Interessant wird es im Smart Home erst, wenn Sie die Live-Bilder unterwegs vom Smartphone aus betrachten können – egal, wo Sie sich gerade aufhalten.
  • Tür-/ Fensterkontakt: Mit einem Tür- bzw. Fensterkontakt lässt sich immer überblicken, welche Türen und Fenster geöffnet sind. Durch eine clevere Vernetzung bieten sich vielfältige Szenarien: In Kombination mit einem elektronischen Heizkörperthermostat können Sie die Heizung automatisch abschalten, wenn Sie die Fenster zum Lüften öffnen. Auch beim Thema Sicherheit sind die Kontakte sinnvoll einsetzbar: Lassen Sie sich beispielsweise alarmieren, sobald jemand ein Fenster öffnet.
  • Haushaltsgeräte: Wäre es nicht super, wenn die intelligente Kaffeemaschine automatisch einen Kaffee vorbereitet und der Backofen schon für die Aufbackbrötchen vorgeheizt ist, wenn Sie gerade aufstehen? Dank des Internet of Things ist das kein Problem mehr.
  • Zwischenstecker: Sie sind eine einfache Möglichkeit, um alle möglichen Geräte mit einem Stecker-Anschluss ins Smart Home zu integrieren. Damit können Geräte per Klick ein- und ausgeschaltet werden – auch Geräte im Standby, die sonst dauerhaft Strom verbrauchen – oder zum Beispiel zeitgesteuert werden, etwa das Heizgerät im Bad vor dem Duschen.

Lesen Sie mehr über Smart Home in der Praxis:

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