Die Herausforderungen im Alltag – sei es im beruflichen Umfeld oder in den Städten – steigen seit vielen Jahren. Die Auslöser, Faktoren und das subjektive Empfinden von Stress sind dabei höchst unterschiedlich. Da sich jedoch abzeichnet, dass Stress sowohl kurz- als auch mittel- und langfristige Auswirkungen auf Gesundheit sowie physisches und psychisches Wohlbefinden hat, sind Strategien zur Stressbewältigung gefragt.

Die Entwicklungen im Bereich Smart Home zeigen, dass neue Technologien und digitale Vernetzung gerade nicht zu einem weiteren Stressor werden müssen. Ganz im Gegenteil: Digitale Lösungen im Smart Home können positiv zur Stressbewältigung beitragen.

Genau zu dieser Frage wurde kürzlich eine empirische Studie durchgeführt. Sie zeigte ein differenziertes Bild, ob und wie das Smart Home stressmindernd oder stressfördernd wirkt. Eine zentrale Erkenntnis dabei lautet, dass insbesondere Personen, die Erfahrung im Umgang mit Smart-Home-Geräten haben, es als stressmindernd empfinden, wenn sie ihr Zuhause beispielsweise über App steuern können.

“Das #SmartHome tritt den Beweis an, dass #Digitalisierung und #Stressbewältigung Hand in Hand gehen.“

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Intelligente Lösungsstrategien gegen Stress

Der Schluss ist naheliegend, dass Stress die Ursache von Krankheiten und schwerwiegender Belastung sein kann. Stress zu reduzieren ist darum ein wichtiges Anliegen im Gesundheitssektor. Dass das Smart Home Lösungsstrategien diesbezüglich bietet, haben Krankenversicherungen früh erkannt und entsprechende Angebote beispielsweise für Smart-Home-Sprachassistenten entwickelt:

Inzwischen gibt es von zahllosen Anbietern stressreduzierende Inhalte, die nur einen Sprachbefehl entfernt sind. Neben den Inhalten selbst nehmen die Sprachassistenten eine weitere, stressreduzierende Funktion im Smart Home ein. Sie erleichtern den Umgang mit den vernetzten Geräten, die nicht mehr eigens via App angesteuert werden müssen, sondern sich einfach mit der natürlichen Sprache regeln lassen. Zudem können sie rechtzeitig an Termine im Kalender erinnern und helfen so, den Alltagsstress zu reduzieren.

Digitale Vernetzung setzt bei den Ursachen von Stress an

Konzepte wie Ambient Assisted Living zeigen aber, dass es nicht nur um die Bewohner eines Smart Homes geht. Wenn es um die Pflege von älteren Menschen geht, kann die digitale Vernetzung dazu beitragen, Pflegekräfte zu entlasten und damit für einen stressfreieren Berufsalltag zu sorgen. Ähnliches gilt für das Smart Building, in dem viele Prozesse im Arbeitsleben automatisiert ablaufen können. Das macht die Organisation von Arbeit und den Büroalltag leichter.

Sicherheit reduziert Stress

Im privaten Umfeld spielt das Thema Sicherheit im Smart Home insgesamt eine große Rolle. Sicherheit trägt aber auch zur Stressbewältigung bei. Ein vernetztes Haus kann Sicherheit in vielerlei Hinsicht verschaffen. Sensoren an kritischen Stellen verschaffen Gewissheit, dass es keinen unkontrollierten Austritt von Wasser oder Gas gibt. Vernetzte Türen und Fenster geben Auskunft darüber, ob diese versehentlich offen stehen. Einer Studie zufolge verursacht der Gedanke an das vergessene Bügeleisen bei Smart Home Besitzern dreimal weniger Stress.

Achtsamkeit setzt sich als Trend durch

Auf Basis der Verkäufe im App-Store nominiert Apple seit einigen Jahren App-Trends. Im vergangenen Jahr setzte sich hier das Thema Achtsamkeit als Trend durch. In diesem Zuge sind auch die neuen Analyse-Tools zu sehen, die den Nutzern von Smartphones seit einiger Zeit vor Augen führen, wie viel Zeit sie mit ihren Geräten verbringen und womit.

Als Folge dieser neuen Achtsamkeit ist meiner Meinung nach auch zu werten, dass verstärkt digitale Lösungen zur Stressbewältigung entwickelt werden. Technologie soll nicht mehr Ursache von Stress sein, sondern zum Wohl des Menschen eingesetzt werden.

“Digitale Technologien sollen nicht die Ursache von #Stress, sondern deren Lösung sein. Das #SmartHome hilft bei der Stressbewältigung.“

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Stressbewältigung, Entlastung und Zeitgewinn dank Smart Home

Der Gewinn an Komfort ist einer der wichtigen Gründe, um sich für ein Smart Home zu entscheiden. Die Automatisierung von Teilsystemen wie etwa die Steuerung von Heizung, Licht oder das automatisierte Türschloss, das einem die Schlüsselsuche erspart – all diese einzelnen Smart-Home-Anwendungen bringen nicht nur mehr Komfort, sondern auch weniger Stress.

Wer einmal unter Stress leidet, braucht zur Bewältigung vor allem eines: Zeit. Genau hier kann das Smart Home mit zahlreichen Strategien und innovativen Anwendungen punkten. Oft handelt es sich um Kleinigkeiten, die aber in der Summe stressreduzierend wirken. Eine vernetzte Heizung macht jeden Gedanken an Heizen und Energiesparen überflüssig. Der smarte Staubsauger erledigt seine Arbeit, während man selbst nicht zuhause ist. Und mehr Sicherheit und Komfort sorgen für Entspannung und stressfreies Leben zuhause.

Dieser Artikel ist als Gastbeitrag auf stressbehandlung.info erschienen.

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