Wie Smart-Home-Alarmanlagen mehr Sicherheit zu Hause bieten
Smart-Home-Alarmanlagen bieten Sicherheit zu Hause | © Denys Prykhodov @ Shutterstock.com

Wie Smart-Home-Alarmanlagen mehr Sicherheit zu Hause bieten

Wenn ich mich auf eine Qualität festlegen müsste, die mir mein Zuhause unbedingt bieten muss, würde ich ‚Sicherheit‘ wählen. Komfort ist zwar eine sehr angenehme Eigenschaft, die ich sehr schätze, aber sie geht nicht über Sicherheit. Erst wenn ich mich sicher und geborgen fühle, entspanne ich mich und genieße die Zeit zuhause.

Sicherheit hat viele Aspekte. Es gibt eine Sicherheit, die hergestellt werden kann, indem ich eine Smart-Home-Alarmanlage installiere. Sie hilft Einbrüche zu verhindern und trägt damit objektiv zur Vergrößerung der Sicherheit bei. Jeder Mensch hat zusätzlich ein individuelles Sicherheitsbedürfnis. Manche Menschen fühlen sich sicherer, wenn sie auch von unterwegs noch mal überprüfen können, ob sie auch wirklich das Bügeleisen ausgesteckt haben. Auch dafür gibt es Lösungen im Smart Home. Solange es Internet gibt, habe ich überall die Möglichkeit, via Webcam zu sehen, ob zuhause alles in Ordnung ist.

“Der Anschaffungsgrund Nummer 1 für ein #SmartHome: #Sicherheit im eigenen Zuhause.“

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Für mich ist die Perspektive der Betroffenen entscheidend: Opfer eines Einbruchs empfinden diesen als einen massiven Eingriff in ihre Lebensqualität und leiden zum Teil noch Jahre später darunter. Es gibt effektive Wege, um Einbrüche zu verhindern. Das Smart Home ist meiner Ansicht nach einer der besten davon.

Die Gefahr, Opfer eines Einbruchs zu werden, steigt

Die Polizei setzt auf Analyse-Software, um Einbrechern auf die Schliche zu kommen. Diese Form der Polizeiarbeit nennt sich “Predictive Policing”. Die Ergebnisse finde ich bezüglich des Einsatzes von Smart-Home-Alarmanlagen hochinteressant. Zunächst stellten die Landeskriminalämter fest, dass die Zahl der Einbrüche steigt. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise stieg die Zahl um ein Drittel und in Düsseldorf ist sogar ein Anstieg von 48% zu verzeichnen.

Die von der Polizei zunächst testweise eingesetzte Software (Precobs) erkennt Muster im Verhalten der Einbrecher. Sie schlagen zu bestimmten Tageszeiten zu, in denen die Bewohner wahrscheinlich nicht zuhause sind. Die Entwicklung von Software wie Precobs ist wegen des Datenschutzes durchaus umstritten. Sobald diese in Richtung Überwachungsstaat tendieren, teile ich diese Einwände, finde aber nicht, dass nichts zu tun die Alternative ist. Ich sage: Die perfekte Antwort auf die steigende Gefahr von Einbrüchen ist das Smart Home.

Die Hauptursachen von Einbrüchen lassen sich mit einer Smart-Home-Anlage vermeiden

Die Polizeistatistiken belegen, dass in über 50% der Fälle offene und schlecht gesicherte Fenster, Balkon- oder Terrassentüren der Hauptzugang zu Häusern und Wohnungen für Einbrecher sind. Ein Smart Home kann hier Abhilfe schaffen. Elektronische Sensoren registrieren, ob Fenster und Türen offen oder geschlossen sind. Wenn ich mein Haus verlasse, melden die Sensoren mir über mein Smartphone, ob und welche Fenster noch offen sind.

Einmal installiert, leisten diese Sensoren noch mehr. Wird ein Fenster von einem Einbrecher mit Gewalteinwirkung geöffnet, nehmen die Sensoren auch das wahr. Eine Smart-Home-Alarmanlage kann ich so programmieren, dass automatisch ein Signal an mein Smartphone weitergegeben wird, oder, wenn ich das will, ein automatischer Notruf an die Polizei abgesetzt wird. Lasse ich mich zunächst über mein Smartphone informieren, habe ich die Möglichkeit, mit einer installierten Kamera erst zu überprüfen, was den Alarm ausgelöst hat.

Einbruchschutz: Ein Smart Home simuliert das natürliche Wohnverhalten

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Ob bei Einbrüchen in Wohnungen, in Mehrfamilienhäusern oder in Einfamilienhäusern – die Täter schlagen in der Regel dann zu, wenn niemand zuhause ist. Nur in 6-7% der Fälle passieren Einbrüche auch, wenn die Bewohner anwesend sind. In einem Smart Home ist es für einen Außenstehenden nicht so leicht ersichtlich, ob sich die Bewohner im Haus befinden oder nicht. Durch die entsprechende Technik habe ich die Möglichkeit, mein “natürliches” Wohnverhalten zu simulieren. Für den Fall, dass ich nicht zuhause bin, erweckt das regelmäßige, aber a-zyklische, An- und Ausschalten von Licht, Radio/ TV etc. den Eindruck, als wäre weiterhin jemand da. Es ist sogar denkbar, dass ich mit meinem Smartphone auf ein Klingeln an der Türe über die vernetzte Gegensprechanlage antworten kann.

Die Vorteile eines “Monitored Home”

Als “Monitored Home” bezeichnet man ein Smart Home, das mit Überwachungskameras ausgestattet ist. Allein das Vorhandensein von Kameras schreckt Einbrecher ab. Als Maßnahme allein genügen die Kameras jedoch nicht. Sie helfen vor allem im Verbund mit vernetzten Alarmanlagen, die im Falle eines Einbruchs ein akustisches Warnsignal abgeben.

Den Schutz vor Einbrechern durch eine Smart-Home-Alarmanlage halte ich für den zentralen Aspekt von Sicherheit im Eigenheim. Daneben gibt es weitere Aspekte von Sicherheit, die ein intelligent vernetztes Zuhause bietet. Die meisten Unfälle passieren bekanntlich im Haushalt. In einem Smart Home lassen sich die Ursachen von Unfällen vermeiden. Wenn ich etwa aus Versehen eine Herdplatte angelassen habe, werde ich von einem akustischen Warnsignal darauf hingewiesen. Das folgende Video zeigt eindrücklich, dass es nicht um technische Spielereien geht, sondern um das Wohl des eigenen Heims und seiner Bewohner:

Erheblich erleichtert werden durch “Monitoring” Aufgaben wie die Aufsicht über Kinder und Haustieren. Via Smartphone oder Tablet habe ich immer alles im Blick, auch wenn ich gerade nicht im Raum bin. Die folgenden zwei Image-Filme zeigen auf sehr unterhaltsame Art, was Monitoring leistet.

Sicherheit im Zeitalter der Digitalisierung

Sicherheit durch intelligente Vernetzung in einem Smart Home ist die eine Seite der Medaille, welche Vorteile die Digitalisierung mit sich bringt. Leider nutzen auch Kriminelle die neuen Möglichkeiten: Eine Studie in England ergab, dass Einbrecher heute in 78% der Fälle Facebook, Twitter und Foursquare nutzen, um geeignete Einbruchsobjekte ausfindig zu machen. 74% der Einbrecher nutzen Street View um vorab das Objekt zu analysieren. Daher empfehle ich für die Urlaubszeit oder während Geschäftsreisen, keine (öffentlichen) Statusmeldung bei Facebook zu veröffentlichen. Auch Fotos aus dem Urlaub sollte man eher danach und nicht direkt aus dem Urlaubsort posten.

“Während des Urlaubs simuliert das #SmartHome meine Anwesenheit – und vertreibt Einbrecher.“

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Die Bedrohung im Zeitalter der Digitalisierung, Opfer eines Einbruchs zu werden, steigt. Wenn auch Kriminelle neue Wege nutzen, um Objekte auszuspionieren, müssen geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Ich halte das Smart Home samt entsprechenden Alarmanalgen für die beste Art, der gestiegenen Gefahr zu begegnen. Nur so kann ich einen Grad an Sicherheit erreichen, der mir die Gewissheit gibt, alles momentan Mögliche getan zu haben. Smart Home ermöglicht mir damit ein gutes Gefühl, wenn ich das Haus verlasse, und ein ebenso gutes Gefühl, wenn ich wieder nachhause komme.