Smart Home: Der passende Duft für jedes Zimmer
Ein Smart Home nutzt Düfte und Gerüche in vielfacher Weise - in Küche, Bad und Schlafzimmer | © Tom Penpark @ Shutterstock.com

Smart Home: Der passende Duft für jedes Zimmer

Eines meiner Lieblingsbücher ist Das Parfum von Patrick Süskind. Düfte und der Geruchssinn spielen darin die zentrale Rolle. Mich fasziniert, wie der Roman die Macht der Wirkung von Düften inszeniert. Im Alltag wird es uns oft nicht so deutlich bewusst, wie stark wir von Düften und Gerüchen beeinflusst werden. Ein tolles Parfum kann eine betörende Wirkung haben, ebenso wie unangenehme Gerüche die Stimmung verderben können.

“#Düfte wirken direkt und emotional. Ein #SmartHome nutzt das in vielfacher Weise. #Haustechnik“

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Düfte wirken sofort und lassen uns selten gleichgültig. Duftdesign hat darum auch einen festen Platz in der Welt des Konsums – das Kölner Unternehmen Scentcommunication entwirft unter anderem passende Düfte zu Marken. Individuelle Lösungen gibt es aber auch für den privaten Bereich. In einem Smart Home habe ich die Möglichkeit, alle positiven Effekte von Düften zu nutzen. Dabei geht es aber nicht nur um die Parfümierung von Räumen. Auch die Beseitigung von unangenehmen Gerüchen gehört zur Wohlfühl-Atmosphäre.

Im Smart Home beginnt der Tag mit einem süßen Duft

Der Tag beginnt viel besser in einem Smart Home. Die Sensoren in meiner Matratze überwachen meine Schlafphasen und melden dem Wecker den perfekten Moment, um mich zu wecken. Falls ich einen frühen Termin im synchronisierten Kalender stehen hätte, würde er mich dennoch so wecken, dass ich pünktlich bin. Das Sahnehäubchen bei der Sache: Ich kann mich mit dem passenden Duft wecken lassen. Das Start-up SensorWake hat einen Wecker entwickelt, der – mit entsprechenden Duftkartuschen ausgestattet – süßliche Düfte verströmt. Anstatt mit einem nervigen Alarmton werde ich mit Düften geweckt – ebenso effektiv, nur eben sanfter.

Das Badezimmer wird zur individuellen Wellness-Oase

Auch das Badezimmer erfährt durch die Digitalisierung eine vollständige Neubewertung. Düfte nehmen in der Badewelt eines Smart Homes einen wesentlichen Bestandteil ein. Mit unterschiedlichen Duftkompositionen passt sich das Bad der jeweils gewünschten Funktion an: Am Morgen tanke ich im Bad Energie für den Tag, während ich am Abend das Bad zur Entspannung nutze. Mit dem jeweils richtigen Duft verwandelt sich mein Bad in eine individuelle Wellness-Oase. Auch über unangenehme Gerüche muss ich mir hier keine Gedanken mehr machen. Die intelligente Verknüpfung von WC-Spülung, Abluft-System und Raumduft-Spender erledigt das automatisch.

Die intelligent vernetzte Küche im Smart Home

Selber zu kochen erfreut sich dank der vielen Starköche größter Beliebtheit. Beim Kochen entstehen jedoch oft starke Gerüche und die zum Teil fetthaltige Abluft setzt sich auf den Möbeln fest. Die intelligente Küche im vernetzten Smart Home erkennt, dass gekocht wird. Sie schaltet automatisch die Dunstabzugshaube an und regelt die Stärke der Abluft. Ein mehr als praktischer Nebeneffekt: Die Sensoren in der Dunstabzugshaube überwachen, wann der Kohlefilter nicht mehr reinigt und gibt einen Hinweis darauf, wann er ausgetauscht bzw. gereinigt werden muss.

Dem Komfort sind hier keine Grenzen gesetzt. Damit beim Abendessen auch sicher nicht der Duft von angebrannten Zwiebeln in der Luft hängt, können nach dem Ende des Kochens automatisch die Fenster geöffnet und wieder geschlossen werden. Bestimmte Düfte, wie der von Vanille, regen unseren Appetit an und andere Raumdüfte helfen, intensive Gerüche zu neutralisieren.

Das Smart Home verbindet Komfort und Nützlichkeit

Im Smart Home gehen Komfort und Nützlichkeit Hand in Hand. Ein Abluftsystem im Müllraum macht es mir angenehmer, den Raum zu betreten und mich dort aufzuhalten. Gleichzeitig hält solch ein System Tiere wie Mäusen oder Ratten fern, die sonst durch den Geruch angelockt werden. Anders als unsere Augen und unseren Mund, können wir unsere Nase nicht selbst verschließen – wir müssen dazu schon unsere Finger nutzen. Wir sind Gerüchen und Düften darum stärker ausgesetzt als anderen Sinnesreizen. Ein Smart Home nimmt darauf Rücksicht.

“Woran erkennt man ein #SmartHome? Am #Geruch! So entsteht die Wohlfühl-Atmosphäre…“

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Das Allerbeste am Smart Home ist, dass es smart ist. Es ist lernfähig und kann sich auf meine individuellen Vorlieben einstellen. Vielleicht mag ich es, wenn die Wohnung nach dem Kochen nach verschiedensten Aromen duftet. Oder ich wache am liebsten durch den Duft des frisch gebrühten Kaffees auf, der aus der Küche ins Schlafzimmer strömt. Jedes Smart Home wird in seinen Facetten so individuell sein, wie wir Menschen es sind.